Schlechte Zahlen bei BP: Der britische Ölkonzern hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Zudem sank das Ergebnis trotz höherer Umsätze deutlicher als erwartet - das Unternehmen leidet noch immer an den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
Er soll brisante SMS gelöscht und damit Beweise vernichtet haben: Ein ehemaliger BP-Ingenieur ist in den USA wegen seiner Verwicklung in den "Deepwater Horizon"-Skandal festgenommen worden. Mehr als zwei Jahre nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko muss sich nun erstmals ein Beteiligter juristisch verantworten.
Die Fische im Golf von Mexiko leiden noch immer deutlich sichtbar an den Folgen der Katastrophe: Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattform "Deepwater Horizon" und löste die schlimmste Ölpest in der US-Geschichte aus. Auch die Helfer von damals klagen über Gesundheitsbeschwerden.
Knapp zwei Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist es zu dem Vergleich des Konzerns mit den Zivilklägern gekommen. Der BP-Konzern zahlt den Geschädigten knapp 8 Milliarden Dollar.
Bei der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Jahr 2010 starben elf Menschen, das ausgelaufene Öl verseuchte den Golf von Mexiko. Kurz vor Prozessbeginn hat sich der Konzern BP nun mit den Klägern auf Entschädigungen in Milliardenhöhe geeinigt.
Jemand muss für die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA zahlen - neben BP steht auch die Betreiberfirma Transocean im Fokus. Die Katastrophe hat den selbst zugeschriebenen Wert der Firma vernichtet, nun fährt sie ein deftiges Minus ein. Die Aktionäre reagieren gelassen.
Es war die größte Ölpest in der Geschichte der USA. Für die Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon soll BP zur Verantwortung gezogen werden. Der Prozess gegen den britischen Energiekonzern wurde nun aber um eine Woche verschoben - das Gericht hofft auf einen Vergleich.
Fischer, Krabbenzüchter, Hoteliers: Lang ist die Liste der von der Ölpest im Golf vom Mexiko Geschädigten. Neben den Hunderten privaten Klagen werfen US-Behörden BP Verstöße gegen den Wasser- und Vogelschutz vor. Der britische Energiekonzern kämpft mit den finanziellen Folgen der Katastrophe - und versucht, sie auf Partnerunternehmen abzuwälzen.
Fast zwei Jahre nach der schweren Ölpest im Golf von Mexiko hat der britische Ölmulti BP seinen damaligen US-Partner Halliburton erneut auf Schadensersatz verklagt
Wer trägt die Verantwortung für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko? Eine US-Behörde hat den BP-Konzern und seine Partner Halliburton und Transocean für schuldig erklärt, vor der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" massiv gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen zu haben. Dabei sind die Konzerne bereits damit beschäftigt, sich gegenseitig zu verklagen.